Lokale Aktualisierung vom 30. Juli 2026. Meldungen über Entstehungsbrände im Raum Vagney und Le Tholy Ende Juli waren Anlass für die sofortige Veröffentlichung dieses Leitfadens. Wir übernehmen keine unbestätigte Ursache oder Schadensbilanz. Das Ziel ist einfach: den nächsten Brand verhindern, den Rettungsdiensten Zeit sparen und daran erinnern, dass Wachsamkeit alle betrifft.

Bei einem Feuer 18 oder 112 anrufen

Wenn Sie Rauch, Flammen oder Glut sehen, die Vegetation bedrohen, rufen Sie sofort 18 oder 112 an. Der Notruf 114 steht gehörlosen und schwerhörigen Menschen zur Verfügung.

Entfernen Sie sich vor dem Anruf weit genug, um sicher zu sein. Nähern Sie sich nicht zum Filmen und versuchen Sie nicht, Rauch zu durchqueren. Die französische Regierung empfiehlt, den Brand ohne Eigengefährdung zu lokalisieren und den Anweisungen der Rettungsdienste oder der Gemeinde zu folgen.

Geben Sie kurze und konkrete Informationen:

  • Gemeinde und genauer Ort, möglichst mit GPS-Position;
  • Weg, Straße oder Parkplatz als Zugang zum Gebiet;
  • Ihre Beobachtung, etwa Rauch, Flammen, Glut, betroffene Vegetation oder Gebäude;
  • mögliche Gefahr für Menschen, Tiere oder Häuser;
  • Ihre Telefonnummer, und bleiben Sie erreichbar.

Legen Sie erst auf, wenn die Leitstelle Sie dazu auffordert. Ein klein wirkendes Feuer kann sich in trockenem Gras, Unterholz oder Torf schnell ausbreiten.

Feuer ist den ganzen Sommer in und an Wäldern verboten

Die Präfekturverordnung Nr. 2026-172 vom 19. Juni 2026 regelt Feuer im gesamten Département Vosges. Vom 15. März bis 30. September ist es allen Personen verboten, Feuer zu nutzen, mitzuführen oder zu entzünden, zu rauchen oder einen brennenden Gegenstand wegzuwerfen, und zwar in Wäldern und bis zu 200 Meter davon entfernt.

Das gilt auch für ein kleines improvisiertes Lagerfeuer mit Steinkreis. Angelegte Kochfeuer im Wald und innerhalb von 200 Metern sind ebenfalls verboten. Grill, Kocher, Plancha und Feuerschale sind nur in den von der Verordnung genannten Situationen zulässig, unter anderem bis zu 15 Meter von einem Wohnhaus entfernt oder in bestimmten eingerichteten Bereichen wie Campingplätzen, stets mit geeignetem Löschmittel in unmittelbarer Nähe. Strengere lokale Regeln können zusätzlich gelten.

Am Lac de Lispach, in Mooren, auf Bergkämmen oder an Waldwegen gibt es daher kein “verantwortungsvolles” Lagerfeuer. Steine sichern eine Feuerstelle nicht, und das scheinbar feuchte Klima der Vogesen beseitigt das Risiko nicht.

Einfache Maßnahmen zur Brandverhütung

  • rauchen Sie in Gefahrenzeiten nicht im Wald und werfen Sie keine Zigarettenreste auf den Boden oder aus einem Fahrzeug;
  • entzünden Sie in der Natur weder Feuer, Grill, Kerze noch Flammenkocher;
  • prüfen Sie vor dem Ausflug Météo des forêts sowie Einschränkungen von Präfektur und Gemeinde;
  • verschieben Sie Arbeiten, die nahe trockenem Gras Funken erzeugen können, und halten Sie geeignete Löschmittel bereit;
  • verbrennen Sie keine Grünabfälle, sondern kompostieren, mulchen oder entsorgen Sie diese nach den örtlichen Regeln;
  • beachten Sie jede Sperrung von Wald, Weg oder Naturgebiet sofort.

Météo des forêts beschreibt die Gefahr, nicht das Vorhandensein eines Brandes. Eine niedrige Stufe erlaubt verbotenes Verhalten nicht und ersetzt lokale Verordnungen nicht.

Spuren eines Lagerfeuers gefunden

Eine schwarze Stelle, ein Steinkreis oder verbranntes Holz sind nicht harmlos. Das gilt besonders in Mooren wie Lispach, wo Feuer in organischem Material weiterglimmen kann.

Bei Rauch, starkem örtlichem Brandgeruch, Wärme oder Glut berühren Sie die Stelle nicht. Halten Sie andere Besucher fern, begeben Sie sich in Sicherheit und rufen Sie 18 oder 112 an. Nennen Sie einen GPS-Punkt oder eine möglichst genaue Orientierung.

Sind die Spuren eindeutig alt und kalt, fotografieren Sie den Ort ohne ihn zu verändern, notieren Sie die Position und melden Sie sie der Gemeinde oder Gebietsverwaltung. Solche Hinweise helfen, Bereiche zu erkennen, in denen Prävention, Kontrollen oder Beschilderung verstärkt werden müssen.

Alle wachsam, ohne sich in Gefahr zu bringen

Wachsamkeit bedeutet nicht, selbst Feuerwehr zu spielen oder jemanden zu konfrontieren. Bei einem aktiven Feuer in der Natur halten Sie Abstand und rufen die Rettungsdienste. Will jemand ein Feuer entzünden und können Sie gefahrlos sprechen, weisen Sie ruhig auf das Verbot hin. Bleibt das Verhalten gefährlich, entfernen Sie sich und melden Sie die Situation.

Vor jedem Ausflug rund um La Bresse, Vagney, Le Tholy oder Gérardmer, auch auf der Route des Crêtes, genügen drei Gedanken: Tagesgefahr prüfen, keine Flamme mitnehmen und den eigenen Standort schnell übermitteln können. Der Schutz der Vogesenwälder ist Aufgabe aller.

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Häufige Fragen

Wen ruft man bei einem Entstehungsbrand in den Vogesen an?

Rufen Sie sofort 18 oder 112 an, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Der Notruf 114 ist für gehörlose und schwerhörige Menschen zugänglich. Nennen Sie den möglichst genauen Standort, den nächsten Zugang und Ihre Beobachtung.

Darf man im Sommer in einem Wald der Vogesen ein Lagerfeuer machen?

Nein. Vom 15. März bis 30. September verbietet die Präfekturverordnung die Nutzung, das Mitführen und Entzünden von Feuer, das Rauchen sowie das Wegwerfen brennender Gegenstände in Wäldern und bis zu 200 Meter davon entfernt. Auch angelegte Kochfeuer sind dort verboten.

Was tun, wenn man Spuren eines Lagerfeuers findet?

Bei Rauch, Wärme oder Glut entfernen Sie sich und rufen 18 oder 112 an. Sind die Spuren eindeutig alt und kalt, fotografieren Sie den Ort, notieren Sie die Position und melden Sie ihn der Gemeinde oder Gebietsverwaltung. Entzünden Sie nichts neu und bringen Sie sich nicht in Gefahr.

Zeigt Météo des forêts aktive Brände an?

Nein. Der Dienst zeigt die Brandgefahr für die kommenden zwei Tage, nicht aktive Brände. Prüfen Sie zusätzlich Informationen der Präfektur, Gemeinden und Rettungsdienste und beachten Sie lokale Sperrungen.

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